Andachten
August 2011
Jesus Christus spricht: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Matth. 7,7
Dieses bekannte Wort des Monatsspruches finden wir in der wohl berühmtesten Rede Jesu, der Bergpredigt. Jesu lehrt seine Jünger und das Volk, wie man sich seinen Mitmenschen und Gott gegenüber verhalten sollte. In Matth. 7, 7 beschreibt er mit 3 Verben, wie es gelingt, dass Gott unser Leben begleitet und sich Türen öffnen: Bitten, suchen und anklopfen. Immer wieder. Dies setzt voraus, dass wir als Menschen den ersten Schritt zu ihm hin selber wagen. Eine Bitte kann erst erfüllt werden, wenn sie ausgesprochen ist. Finden kann ich nur, wenn ich mich auf die Suche mache. Die Tür öffnet sich, wenn ich anklopfe oder den Klingelknopf drücke.
Suchet mich, so werdet ihr leben! (von Peter Bulthaup)
Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben!
Amos 5, 4
Jeder von uns kennt die Situation, in denen wir etwas suchen. Gerade neulich hatte mein Sohn sein Portemonnaie verlegt. Drin waren seine Busfahrkarte, sein Personalausweis, Checkkarte und ein bisschen Geld. Verzweifelt sucht e er morgens vor der Schule. Fix und fertig kam er zu mir: Papa, mein Portemonnaie ist weg. Nun machten wir uns gemeinsam auf die Suche, aber wir fanden es nicht. Ich musste ihn zur Schule fahren und es gab für ihn die bange Zeit: Habe ich es verloren oder nur verlegt? Am Nachmittag fand dann die Mama das gute Stück und Erleichterung machte sich breit.
Das Leben an den Start bringen…oder Lebst du schon oder trainierst du noch? (von Markus Rapsch)
Das Leben an den Start bringen…oder Lebst du schon oder trainierst du noch?
Weißt du wie das ist, wenn du beim Rodelwettkampf am Start stehst?
Du hast dich gut vorbereitet auf das Rennen. Du hast viel trainiert und
ausprobiert, wie du am Besten auf dem Schlitten liegst. Du hast dir jede
Kurve in Gedanken eingeprägt. Dann wirst du aufgerufen. Deine Zeit bis zum
Start läuft. Du merkst, dass du langsam aufgeregt wirst. Doch du weißt, es
vergeht, sobald du auf dem Schlitten liegst. Doch kommen dir diese Minuten
bis zum Start sehr lange vor. Du spürst dein Herz schneller schlagen. Dann
endlich ist es soweit. Du gehst noch mal in Gedanken alle Kurven durch. Die
letzten Sekunden ticken. Du überprüfst wie immer den Helm, das Visier, die
Handschuhe. Der Starter steht neben dir, Schaut, dass alles in der Eisbahn
in Ordnung ist. Dann gibt er das Startsignal und du gehst ab in den
Eiskanal.
Wegweiser (von Kai Sundermeier)
Bei unserem letzten Urlaub waren meine Frau und ich im Allgäu wandern. Das war herrlich, aber einmal war der Wurm drin! Die Karte war zu alt und nicht eindeutig und es fehlten die Wegweiser. Der Weg, für den wir uns dann entschieden hatten führte nach einem schweißtreibenden Aufstieg direkt auf eine Kuhweide. Wir mußten also umkehren. Auf der nächsten Wanderung gab es Wegweiser. Einen habe ich fotografiert. Er zeigt genau an, wohin die Wege führen, die man hier einschlagen kann und auf welchen Wegen man sich in eine Sackgasse verrennen wird.
Ziel gewusst! Zielbewusst! (von Peter Bulthaup)
Es gab eine Zeit, in der man sich eine Landkarte oder einen Autoatlas holen musste, um eine Reiseroute zu planen. Dem einen fiel dies leichter und dem anderen schwerer. Wenn die Route dann stand, dann konnte es losgehen.
